Natur/Umwelt
Bitte lesen Sie auch  nachstehende Links zu folgenden Tatsachen:

SWR-Odysso, Windkraft gegen Naturschutz
        Naturschützer kritisieren das Fehlen einer Gesamtplanung
        Naturschutzgerechte Windkraftanlagen sind möglich

Roter Milan bremst Windkraft aus
        Reutlinger Generalanzeiger
 
Initiative Soonwald
        schauen Sie sich die beiden Videos an.

BREMN V. i.G.
Bündnis für regenerative Energie, Mensch und Natur V. i.G.
Heissen
88267 Vogt
   
Auswirkungen von Windkraftanlagen auf Fledermäuse
In der Planungspraxis zeigt sich, dass bei einer guten Standortplanung und der Möglichkeit, ggf. im Einzelfall zusätzlich den Betrieb der Anlagen bei geringen Windgeschwindigkeiten in Sommernächten auszusetzen, Konflikte zwischen dem Artenschutz für Fledermäuse und der Windkraftnutzung weitgehend vermieden werden können.
Dafür ist es nach eigenen Erfahrungen von zentraler Bedeutung, dass die streng geschützten Fledermausarten im Planungsverfahren frühzeitig, umfassend und kompetent erfasst werden und der Erfolg von Minderungsmaßnahmen durch allgemein anerkannte und unabhängige Fachgutachter überprüft wird.

ganzen Bericht der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden Württemberg lesen.



Windkraft und Naturschutz
Planungshinweise der LUBW

Bei der Errichtung von Windenergieanlagen kann es insbesondere zu Konflikten mit Artenschutz- und Immissionsschutzbelangen kommen. Auf diesem Link (http://www.lubw.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/216927/)  werden Planungshilfen zum Thema „Windkraft und Naturschutz" zur Verfügung gestellt. Damit können naturschutzfachliche Belange beim Ausbau der Windkraftnutzung sachgerecht berücksichtigt werden. Wir haben mit Hilfe dieser Werkzeuge eine Karte vom Gebiet des geplanten Windparkes Stühlingen-Mauchen erstellt, die hier angesehen werden kann.
windkraftnaturschutzlubw
6 Denkanstöße zur Windkraft im Wald
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat sich bereits im Herbst 2011 auf Landesebene auf ein Grundsatzpapier geeinigt

Brutaler Tod
Tausende Fledermäuse fallen Windrad-Rotoren zum Opfer
24 Fledermausarten leben derzeit in Deutschland, 22 dieser Arten stehen unter
Naturschutz. Ihr natürlicher Feind ist einzig der Mensch und seine Erfindungen. An den wirbelnden Rotorblättern von Windrädern zum Beispiel sterben Jahr für Jahr Tausende. (ganzen Artikel im Focus lesen)
DIE MORAL VON DER GESCHICHT’ - NATURZERSTÖRUNG LOHNT SICH NICHT
Am 11.9.2014 berichtete der SWR über die enttäuschten Erwartungen der Teilnehmer an einem Subventionswettlauf zu Lasten der Allgemeinheit, wie der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Lage den Ausbau von subventionierten Stromerzeugungsanlagen bezeichnet. Die Goldgräberstimmung sei am Ende.
Groß, größer Windkraft: Wie mitten im Wald neue Energieriesen entstehen

"Immer mehr Windräder werden in unseren Wäldern aufgestellt. Deshalb herrscht vielerorts dicke Luft. Umweltschützer sprechen von Raubbau der Natur, Politiker und Projektentwickler von einer technischen Revolution auf dem Weg zur Energiewende. Was heißt es, mitten im Wald ein Windrad zu planen und zu bauen?"

Ganzer Artikel mit aussagekräftiger Grafik in der Rhein-Zeitung lesen/anschauen.
Wie die Energiewende Deutschlands Natur zerstört

Unsere Klimaschutz- und Energiepolitik wird zur Hauptgefahr für die biologische Vielfalt. Doch die Politik verschließt die Augen vor den Auswirkungen des zügellosen Ausbaus erneuerbarer Energien
Jenaer Naturschutzexperte zu Windrädern im Wald: Fachliche Argumente bisher kaum angeführt.
„Wir alle tragen eine hohe Verantwortung für unsere Umwelt, und es können nicht nur wirtschaftliche Gesichtspunkte Beachtung finden“, sagt Martin Görner im Gastbeitrag zu Windkraftanlagen im Wald. (ganzen Artikel lesen)
Platte, St. Peter
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DWD, Deutscher Wetterdienst

Windenergieanlagen verfälschen Messungen des Wetterradars
Untwetterwarnungen oder Strom aus Windenergie?

Den sehr interessanten Bericht des DWD hier lesen.
3. Juli 2015, Badische Zeitung
Land will Vögel besser schützen
Hinweise für Planung und Bau von Windrädern veröffentlicht.
STUTTGART. Viele Vögel mögen keine Windräder. Sie sterben, wenn sie gegen die Rotoren und Masten fliegen, fühlen sich beim Brüten gestört oder halten die Propeller für Feinde, die sie vertreiben. Deshalb stehen Artenschutz und Windenergie nicht nur in Baden-Württemberg in einem Spannungsverhältnis. Die Landes-Umweltbehörde (LUBW) hat dazu jetzt ein neues Grundsatzpapier vorgelegt.

Mit den Hinweisen zur Bewertung und Vermeidung von Beeinträchtigungen von Vogelarten bei Bauleitplanung und Genehmigung für Windenergieanlagen erweitert die LUBW das Angebot an Planungshilfen zum naturverträglichen Ausbau der Windenergie. Das Papier baut auf den bereits veröffentlichten Hinweisen für den Untersuchungsumfang zur Erfassung von Vogelarten bei Bauleitplanung und Genehmigung für Windenergieanlagen auf und gibt detaillierte Hilfestellungen bei Aus- und Bewertung von Untersuchungsergebnissen sowie der Vermeidung von Beeinträchtigungen. Zudem finden sich umfangreiche Angaben zu den in Baden-Württemberg vorkommenden windenergieempfindlichen Vogelarten.
16. September 2015
BUND ist erfreut über aktuelle Zahlen zum Windenergieausbau
Es ist gut, dass der Ausbau der Windenergie auch in Baden-Württemberg endlich Fahrt aufnimmt“, bewertet Dr. Brigitte Dahlbender, Landesvorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Landesverband Baden-Württemberg e. V.
CONTRADICTIO IN ADJECTO
Einen Widerspruch in sich beinhaltet die von der Windkraftlobby nahestehenden Organisationen aber auch von vielen unaufgeklärten, wohlmeinenden Naturliebhabern erhobene Forderung nach einem „naturverträglichen Windkraftausbau“. Eine Fehleinschätzung, die den letztgenannten Subjekten zu verzeihen und für diese mit einem Blick in die Realität als solche erkennbar wird, ist beim BUND unumstößliche Doktrin geworden. Wer die Hoffnung hegte, dass in dieser die Umwelt im Namen tragenden Organisation der Naturschutz noch eine Rolle spielt und die kritische Reflexion von Tatsachen eine Chance hat, wurde am 16. September 2016 eines Schlechteren belehrt
Naturverträglicher
Windkraftausbau
ist unmöglich
Badische Zeitung, 7. November 2015
Die Flugrouten der Fledermäuse sind kaum erforscht. Für den Schutz der Tiere muss man aber ihre Wege kennen. Sie überfliegen zum Beispiel die Ostsee oder die Alpen.
Nicht nur Zugvögel packt im Herbst das Reisefieber. Auch viele Fledermäuse verlassen dann den Nordosten Europas und ziehen quer durch Deutschland nach Süden. Vor allem für Baumhöhlen-Schläfer wie den Großen Abendsegler oder die Rauhaut-Fledermaus wird es in Skandinavien, den baltischen Staaten und Russland im Winter zu kalt. Um in ihren Schlupfwinkeln nicht zu erfrieren, weichen sie in mildere Regionen aus.
Weiterführende Information hier und hier.
NABU Schleswig-Holstein, Dezember 2015
'Wessen Brot ich ess', dessen Lied ich sing'"
Artenschutzgutachten zu Windenergieprojekten lassen Objektivität vermissen
Mit der weiteren Ausweisung von Windeignungsgebieten nimmt der Druck auf Standorte zu, die bislang aus Naturschutzgründen ausgespart wurden: Brutplätze seltener Großvogelarten wie Seeadler oder Rotmilan, Rast- und Überwinterungsgebiete nordischer Schwäne, Gänse und Watvögel, Vogelzugkorridore sowie das nahe Umfeld von Wäldern. Um Konflikte mit dem Artenschutz, insbesondere im Hinblick auf streng geschützte Arten, abzuschätzen, sind behördliche Prüfungen erforderlich. Diese beruhen auf Fachgutachten, in denen mittels Untersuchungen eine Gefährdung zu analysieren ist. Dieses Vorgehen klingt plausibel und verlässlich - hat sich aber in der Praxis als für den Naturschutz fatal erwiesen.
Geislinger Zeitung, SWP, 10. Mai 2016
Fledermausexpertin warnt vor Windkraft
Bei der jüngsten Fledermaustagung der Arbeitsgemeinschaft Fledermausschutz Baden-Württemberg in Stuttgart wurde bundesweit ein dramatischer Schwund von Rauhautfledermäusen festgestellt. In den bekannten Quartieren und bei Netzfängen werden kaum noch Tiere dieser Art gefunden.
Die Experten meinen, dass besonders wandernde Fledermausarten wie beispielsweise Großer- u. Kleiner Abendsegler, Zweifarb- u. Rauhautfledermäuse aktuell durch Windräder sehr starke Verluste erleiden. Insbesondere in ihren Jagdgebieten im oder über Wald wirken sich Windräder unter diesen Tieren verheerend aus.
Foto: Markus Sontheimer, Ein Fledermausbaby in den Händen von Christine Köpf. Die Geislinger Fledermausexpertin betreibt auch eine Aufzuchtstation für in Not geratene Flattertiere. Das Tier auf unserem Archivbild hat sie mit der Pipette gefüttert.
Bilderbogen der Unvernunft und der Zerstörung
Wie viele Vögel sterben durch Kollision?
NZZ, 28.11.2016, 11:40 Uhr und der Bundesrat, das Portal der Schweizer Regierung
Ein Kritikpunkt bei der Windenergie ist, dass Vögel mit den Anlagen kollidieren. Eine Studie zeigt nun erstmals die Anzahl der so verendeten Vögel. Mit 20,7 Opfern pro Anlage und Jahr ist die Rate höher als bisher geschätzt. Die gut 26´000 Windenergieanlagen produzieren nach dieser Studie jährllich 538,200 Schlagopfer.
Der Tod ist relativ - schöne Bescherung
Vor Weihnachten geht es alle Jahre wieder um Plätzchen und Pakete, Gänse und Geschenke oder Karten für das Weihnachtsoratorium. Da bleibt kaum Zeit im Kopf für anderes - wenn zum Beispiel eine geplante, höchst brisante Gesetzesnovelle zum Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) ohne großes Aufsehen auf den Weg gebracht wird. Zentrale Belange des Naturschutzes sollen im Rahmen dieser Gesetzes-Novellierung bei der Errichtung von Windkraftanlagen außer Acht bleiben. “Die Novellierung führt zu einer dramatischen Verschärfung der Bedrohung von Vögeln und Fledermäusen durch Windenergieanlagen. Und das ist inakzeptabel”, sagt Professor Dr. Fritz Vahrenholt, Alleinvorstand der Deutschen Wildtier Stiftung. Weiterlesen
Bonn, 07. Februar 2017
Mehr Schutz für Fledermäuse im Wald beim Bau von Windrädern
Empfehlungen des BfN zur Lebensraumsicherung und Kollisionsvermeidung

In Deutschland gibt es 25 Fledermausarten; sie alle sind nach dem Bundesnaturschutzgesetz besonders und streng geschützt, viele sind darüber hinaus stark gefährdet. Fast alle Arten sind auf den Wald als Lebensraum angewiesen. Die fortschreitende Errichtung und der Betrieb von Windenergieanlagen in Wäldern stellen für Fledermäuse jedoch eine Gefahr dar. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) hat nun als Ergebnis eines Forschungsvorhabens Empfehlungen für die Erfassung von verschiedenen Fledermausarten und für Schutzmaßnahmen beim Bau und Betrieb von Windrädern im Wald veröffentlicht, mit denen sich solche Konflikte vermeiden oder zumindest erheblich verringern lassen.
Südkurier, 20. Juni 2017
„Erst stirbt der Vogel, dann der Mensch!“

Der Bodensee-Ornithologe Peter Berthold warnt seit Jahren vor einem stummen Frühling, denn mehr und mehr Vogelarten verschwinden aus unserer Region. Im Interview erklärt er die Gründe dafür.
Forum für regenerative Energien im Einklang mit Mensch und Natur
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